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Fachlexikon

Algen

Algen und Algenbildung

Algen sind kleine, lebende Pflanzen, die sich im Wasser durch Sporen weiter verbreiten und sich über Zellteilung vermehren. Die Sporen überleben auch ohne Wasser über einen langen Zeitraum.

Ein falsch eingestellter pH-Wert begünstigt eine Algenbildung, genauso wie hohe Wassertemperaturen odernahrungsreiches Brunnenwasser.


Bei Algen und Ablagerungen entsteht ein glitschiger

Belag, meist grün, der dann auch zu grünem Wasser oder einer Trübung führt. ACHTUNG! Durch den Belag besteht auch eine erhöhte Rutschgefahr.

Den Belag bekommt man meist schon durch Abreiben, z.B. mit einem Schwamm, und Desinfizieren in den Griff.Um generell Algen zu bekämpfen, sollte man Chlor und Algizide verwenden.

Bei ständigen Problemen mit Algen sollte man überprüfen:

- ob der Filtersand noch in Ordnung ist oder ob sich schon Algen gebildet haben

- ob die Sandfilteranlage für den Pool ausreichend ist (Filterleistung), meist bekommt man Algen schon in den Griff durch ein längeres oder stärkeres Umwälzen des Poolwassers- ob der pH-Wert stimmt

- ob der pH- Chlorgehalt stimmt

Alkalität

Alkalität

Der Alkalitätswert dämpft pH-Wert Regulierung. Wenn die Alkalität niedrig ist, kann der pH-Wert leichter verändert werden,

durch Base (ein pH-Heber) und durch Säure (ein pH-Senker). Wenn die Alkalität hoch ist, ist der pH-Wert schwieriger zu Regulieren.
Optimal wäre ein Wert für die Alkalität von 100 – 150 mg/l CaCO3 (amerikanische Einheit). In Europa wäre die Einheit SI, m-Wert also 2-3 mmol/l.

Um die Alkalität richtig auf sein Wasser einzustellen benötigt es Zeit, weil der pH-Wert innerhalb von 7,2 und 7,8 bleiben sollte.

Die richtige Alkalität sollte angestrebt werden, weil Sie dadurch weniger regulierende pH-Wertmittel benötigen und dadurch Kosten sparen.

Chlorgeruch

Chlorgeruch

Der Chlorgeruch am Pool entsteht nicht durch zu viel Chlor im Wasser, sondern an zu wenig freiem Chlor im Wasser.

Das bedeutet, die organischen Verbindungen wie z.B. Schweiß, Urin, etc. können nicht komplett oxydiert werden und es bilden sich Chloramine. Daher sollten Sie den Chlorgehalt im Wasser messen und ihn gegebenenfalls nach oben regulieren.

Desinfektionsmittel

Desinfektionsmittel

Das Badewasser sollte keine gesundheitlich schädlichen Keime oder Bakterien enthalten.
Deshalb sollte man seine Desinfizierung im Auge behalten.

Die Desinfektionsmittel, die bei Ihnen Verwendung finden, müssen die Keime und Bakterien komplett und zuverlässig abtöten.
Das beste Desinfektionsmittel für Pool- und Schwimmbadwasser ist nach wie vor das Chlor.
Es wirkt schon in geringer Konzentration entkeimend, Algen abtötend, oxydierend und ist durch seine weite Verbreitung auch relativ erschwinglich und zuverlässig.

Die verschiedenen Formen im Schwimmbadbereich sind:
- Chlorgranulat
- Chlortabletten
- Chlorlaugen
- Chlorgas

Chlor ist giftig, deshalb sollten Sie immer genau die Herstellerangaben befolgen.

- Chlorgranulat und Chlortabletten werden hauptsächlich im privaten Bereich zur Desinfektion benutzt.
(Chlorgehalt ca. 60% bis 90%)

- Chlorlauge findet seine Verwendung in der Mess- und Regeltechnik.
(Chlorgehalt ca. 12%)

- Chlorgas findet seine Verwendung in öffentlichen Schwimmbädern.


Ein weiteres Desinfektionsmittel ist auf Sauerstoffbasis. Deutlich schwächere Wirkung wie Chlor, aber dafür führt diese Art der Reinigung zu keiner Reizung. Die Form ist Sauerstoffgranulat und Sauerstofftabletten.
Der Nachteil ist: öfter Sauerstoffgehalt kontrollieren und bei einer Algenbildung muss man mit Chlor in der Regel nachhelfen.


Ein weiteres Desinfektionsmittel ist Brom.
Es findet seine Verwendung bei Whirlpools und Schwimmbäder. Die Form sind Sticks und Tabletten langsam löslich Chloranteil bis 40%. Der Nachteil von Brom: es ist teurer als Chlor.

Entleeren des Sandfilters

Entleeren des Sandfilters

Dabei werden die Restrückstände werden aus den Rohrleitungen gespült.

Elektrowärmetauscher

Elektrowärmetauscher

Der Elektrowärmetauscher wird verwendet um Wasser, bevorzugt Schwimmbadwasser/ Whirlpoolwasser, zu erwärmen.
Der Taucher sollte, um einer Beschädigung durch eine zu hohe Chlorkonzentration vorzubeugen, vor einer Dosierstation eingebaut werden.
Der Wärmetauscher sollte mit der Verrohung hinter eine Filteranlage verbaut werden, dass nur gefiltertes Wasser durch den Wärmetauscher läuft und dieser nicht beschädigt wird.

Ausführung: Edelstahl, Titan, Kunststoff

Der Wärmetauscher kann auch zur Unterstützung einer Solaranlage eingesetzt werden

Die Einbauanweisung des Herstellers muss eingehalten werden.

Filterpumpe

Filterpumpe

Die Filterpumpe

ist ein Teil der Sandfilteranlage. Diese saugt über den Skimmer das Schwimmbadwasser an und drückt es durch den Sandfilter. Der Sandfilter reinigt das Schwimmbadwasser und befördert es in das Schwimmbecken zurück.

Man unterscheidet zwischen selbstansaugenden und nicht selbstansaugenden Filterpumpen. Bei nicht selbstansaugenden Filterpumpen sollte die Saugseite unterhalb des Wasserspiegels liegen, bei

selbstansaugenden Filterpumpen kann die Poolpumpe auch oberhalb des Wasserspiegels stehen.

Wenn nichts weiter vom Hersteller angegeben wird, sollte die Filterpumpe nicht weiter wie ca. 3 m vom Schwimmbad aufgestellt werden. Durch ein Rückschlagventil an der Pumpe kann man den Abfall der Wassersäule verhindern, diese sollte allerdings nach dem Sandfilter sitzen.

Wie wählen Sie eine professionelle Filterpumpe aus?
- Nicht größer dimensionieren wie erforderlich, um Energie zu sparen.
- Zu kleine Filterpumpen verlängern unnötig die Filterlaufzeit und dadurch erhöhen sich ebenfalls die Betriebskosten und begünstigt Algenbildung.
-Die Filterpumpe benötigt ein Vorfilter, Saugsieb um vor dem Pumpenlaufrad den groben Schmutz zu filtern, dadurch haben sie einen geringeren Verschleiß an dem Laufrad und somit auch eine längere Lebensdauer der Filterpumpe.
-Wartungsfreundlich, man muss gut und einfach an den Vorfilter und die Entleerungsschrauben kommen
-Temperatur- und korrosionsbeständig ( Kunststoff, Edelstahl, Rotguss)
-Sparen Sie nicht an der falschen Stelle, die Filterpumpe ist das Herzstück der Schwimmbadanlage
-Die Filterpumpe muss geräuscharm sein (denken Sie an Ihre Nachbarn). Es ist schwieriger, Schwingungen in den Griff zu bekommen, wie von vorne herein darauf zu achten, den Geräuschpegel so gering wie möglich zu halten.

(Sollten Sie bereits Schwingungsprobleme haben, stehen wir Ihnen auch gerne mit Rat und Tat zu Seite.)

Flockung

Flockung


Die Filtrierung des Wassers im Schwimmbad dient zur Beseitigung von Partikeln und Trübstoffen. Ein Sandfilter kann Trübungsparikel nur bis zu einer bestimmten Größe zurückhalten. Feine Teilchen sind meist ohne zusätzliche Maßnahmen nicht mehr filterbar. Durch ein Flockungsmittel können feine Teilchen gebunden werden, diese gebundenen Teilchen können nun von der Sandfilteranlage zurückgehalten werden. Beim nächsten Rückspülen werden diese Schmutzteilchen dann aus dem Sandfilter entfernt.

Für private Schwimmbecken werden in der Regel Flockkartuschen genutzt. Diese sind mit einem langsam löslichen Flockmittelkonzentrat befüllt. Um eine gute Wirkung zu erzielen werden diese Flockkartuschen in den Skimmer gelegt.

Mehrwegeventil

Mehrwegeventil

sind an fast allen Filteranlagen montiert, diese Ventile sind wichtig zur Umsteuerung des Wasserflusses. Die Schwimmbadpumpe drückt das Wasser durch das Ventil, von dort wird je nach Schaltstellung des Ventils entschieden, welchen Abgang das Wasser verwenden wird.


Zwischen folgende Stellungen kann meist entschieden werden:

1. Filtern

- das Wasser wird von oben in den Sandfilter gedrückt, das dann gereinigt wieder in das Schwimmbad zurück geführt wird.


2. Entleeren

– Das Wasser fließt direkt aus dem Ventil in den Kanal. Ein Becken kann in den meisten Fällen nicht (wenn kein Bodenablauf vorhanden) mit der Filterpumpe geleert werden. Irgendwann zieht die Pumpe über den Skimmer Luft und fördert kein Wasser mehr. Die Filterpumpe darf unter keinen Umständen trocken laufen, sonst überhitzt sie bzw. wird das Laufrad beschädigt und die Pumpe geht kaputt.


3. Geschlossen

- Die Abgänge sind geschlossen.


4. Rückspülen

- Das Wasser wird von unten in den Filter gedrückt, dabei wird Sand aufgewirbelt, das schwemmt den Schmutz aus dem Sand und fließt mit dem Schmutz in den Abwasserkanal. Die Rückspülzeit sollte großzügig gewählt werden das alle Schmutzpartikel raus kommen, 2 - 5 Minuten.


5. Zirkulation

- Die Pumpe drückt das Wasser durch das Ventil und direkt wieder in das Becken zurück, ohne die Filteranlage zu benutzen.


6. Nachspülen

– Eine wichtige Funktion. Diese sollte direkt nach dem Rückspülen erfolgen. Dauer der Nachspülung ca. 1 Minute. Dadurch werden alle Rohrleitungen gereinigt.

Nachspülen des Sandfilters

Nachspülen des Sandfilters

Nachspülen des Sandfilters

Restrückstände werden aus den Rohrleitungen gespült.

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